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Menschenrechte auch für Trans‘ Personen

Menschenrechte stehen jedem zu. Doch immer noch werden diese Intersex und Trans‘ Personen von ihrem Staat verweigert. Deshalb müssen wir handeln.

CPOS – Kollegialer Erfahrungsaustausch über die Geschlechtervielfalt in der Schule

CPOS, SPOS‐Personal und LehrerInnen sehen sich immer mehr einer sichtbaren Geschlechtervielfalt bei Schülerinnen, Eltern oder Schulpersonal gegenübergestellt, ohne für diesen Umgang ausgebildet worden zu sein. Neben den Kenntnissen, die beim CPOS im Rahmen der Weiterbildung erworben werden können, bestehen Herausforderungen oftmals darin, wie mit einem Menschen idealerweise umzugehen sei, der nicht den derzeit vorherrschenden binären Geschlechternormen entspricht.

Ansprache des Menschen, Verwendung von Pronomen, Dokumentation, Umgang mit Unsicherheiten und Widerständen in der Begleitung, Ängste und Unsicherheiten können somit in einem geschützten Rahmen angesprochen werden.

Alle weiteren Informationen zu dierser Fortbildung finden Sie hier, Seite 39

Zielgruppe : SPOS / CPOS Mitarbeiter und LehrerInnen welche geschlechtsvariante Jugendliche begleiten

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ifen – Diversität-en in der Schule – Geschlecht und andere Menschlichkeiten

Kinder und Jugendliche, die sich durch bestimmte Merkmale ihres Seins von Gleichaltrigen unterscheiden, begegnen häufig Unverständnis, oftmals basierend auf Unkenntnis. Sie erfahren nicht selten Ablehnung, Ausgrenzung und Bullying. Sie machen vielfache verbale und oder körperliche Gewalterfahrungen, manchmal bereits in der Kindheit.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um personeneigene Merkmale, z.B. um die Hautfarbe, um eine körperliche Variabilität, die von anderen als „Handicap“ benannt wird, oder um eine geschlechtliche Selbstwahrnehmung handelt, von der das Zuweisungsgeschlecht abweicht. Ihnen ist gemeinsam, dass sie nicht den gängigen Normvorstellungen entsprechen, von jenen scheinbar der Norm Entsprechenden als „anders“ wahrgenommen werden und daher einen anderen Umgang erfahren.

Aber nicht nur Kinder, die sich als „normal“ erleben, fühlen sich von Menschen mit den erwähnten Merkmalen herausgefordert; dies gilt auch für in der Schule tätige Professionelle. Ihnen fehlen oftmals Wissen um spezifische Bedürfnisse sowie auch Instrumente, um erste Zeichen von Unverständnis, Unsicherheit und Ablehnung bei den anderen Kindern und Jugendlichen zu erkennen.

Termin, Ort, Anmeldung sowie weitere Infos

Ordre/s d’enseignement : ES/EST, EDIFF
Public cible : In Sekundar- und Sonderschulen tätiges Lehrpersonal, Educateurs/-trices gradué.e.s, Schulpsycholog_innen und weitere in diesen Schulen tätige Professionelle.

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ifen – Transgeschlechtlichkeit in der Adoleszenz

Dank Medien und gesellschaftlicher Entwicklungen erkennen immer mehr Jugendliche, dass sie nicht allein sind mit der Tatsache, dass ihr Zuweisungsgeschlecht für sie nicht passt. Einige von ihnen verorten sich im Rahmen des binären Geschlechtersystems bei dem sog. Gegengeschlecht, andere verorten sich nicht-binär oder gar nicht. Manche wollen etwas in ihrem Leben verändern, z.B. die soziale Geschlechtsrolle umstellen, manche möchten ihren Körper verändern, wieder andere erleben die Pubertät als derart unerträglich, dass sie diese zu unterdrücken suchen.

Über diese oftmals komplexen Fragestellungen und Prozesse hinaus gibt es den Schulalltag mit seinen Erfordernissen, Lehrer_innenschaft und Schulkamerad_innen, die den genannten Veränderungen sehr unterschiedlich gegenüber stehen. Gleiches gilt für Familie und Freundeskreis. Manche erfahren Unterstützung und Zuspruch, andere treffen auf Unverständnis, Ignoranz und Ablehnung, bis hin zu Bullying und sozialer Ausgrenzung, die zu hohen Belastungen führen können. Damit sind nicht selten Schulabwesenheit, schlechte Schulleistungen, drohender Schulabbruch sowie die Entwicklung psychischer Beschwerden bis hin zu Suizidalität verbunden.

Allen gemeinsam ist die Suche nach eigenen Lösungen und Alliierten, die sie auf dem Weg unterstützen. In diesem Prozess spielen Professionelle in der Schule eine wesentliche Rolle und tragen daher ein hohes Maß an Verantwortung. Um dieser gerecht werden zu können, bieten die Veranstaltenden an, Basiskenntnisse zu vermitteln und stellen konkrete Lösungsansätze vor.

Termin, Ort, Anmeldung sowie weitere Infos

Ordre/s d’enseignement : ES/EST, EDIFF
Public cible : in Sekundar- und Sonderschulen tätiges Lehrpersonal,

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CPOS – Die Geschlechtervielfalt in Luxemburger Schulen

Das Thema „Geschlechtervielfalt“ ruft  zusammen mit anderen Begrifflichkeiten wie „Transsexualität“, „Transidentität“, „Travestie“, „Geschlechtsdysphorie“ etc. bei Eltern wie Professionellen oftmals Verunsicherung und Unbehagen aus, basierend auf vermeintlicher Un‐ und/oder Teilkenntnis des komplexen Themenbereiches.

Im Umgang mit geschlechtsvarianten Menschen kann es zu Verwirrung kommen bspw. bei der Verwendung von Vornamen und Pronomen. Meist wird die „ideale“ Reaktion gesucht und die Frage nach „normalem“ Verhalten und Sein gestellt. Die Suche nach der vermeintlich richtigen Antwort ist eng mit den kulturellen Geschlechtsnormen, aber auch mit Kenntnissen über die Vielfältigkeit des menschlichen Geschlechtes verknüpft , die teilweise in Verbindung mit Rechtsfragen stehen können.

Im konkreten Umgang mit geschlechtsvarianten Menschen lassen sich zwei grundsätzliche Ansätze voneinander unterscheiden, die „normalisierende“ und die „akzeptierende“ Herangehensweise. Beide werden vorgestellt und im Lichte kontroverser Argumente unter dem Erfahrungshintergrund der Teilnehmenden kritisch diskutiert.

Im weiteren Verlauf geht es um die Sensibilisierung für die Folgen von Bullying durch Peers einerseits, und die Folgen durch unterschiedliche Herangehensweisen Professioneller andererseits. Dabei werden die Notwendigkeit wie auch die Möglichkeiten konsequenten Eingreifens bei Diskriminierung aufgezeigt.

Alle weiteren Informationen zu dierser Fortbildung finden Sie hier, Seite 23

Zielgruppe : Psychologen, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen der SPOS und des CPOS und LehrerInnen

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ifen – Intersex und Schule – Brechen eines Tabus

In Luxemburg gibt es keine Intersex-Menschen, die sich öffentlich äußern. Auch fehlen offizielle Zahlen zu Geburten von Intersex-Kindern sowie zur medizinischen Praxis.

Dieses nahezu absolute Tabu führt zu einer praktisch vollständigen Unsichtbarkeit von Intersex-Menschen und ihren Familien im öffentlichen Raum. Auch im Erziehungssystem und im Lehrstoff sind Intersex-Kinder kaum sichtbar. Sofern Intersex im Biologieunterricht überhaupt angesprochen wird, dann als Fehlbildung mit Krankheitswert.

In der Praxis bedeutet dies, dass Lehrende vermeintlich nichts mit Intersex-Kindern zu tun haben. Bei einem Vorkommen von 1 bis 2 im Rahmen von medizinischen Untersuchungen „auffälligen“ Intersex-Kindern auf 1000 ist jedoch davon auszugehen, dass auch Luxemburg keine Intersex-freie Zone ist.

Da Kinder mit Intersex-Variationen aufgrund traumatischer Erfahrungen nicht zuletzt durch die medizinische Praxis oft Verhaltensauffälligkeiten und eine erhöhte Suizidalität zeigen, stellt sich die Frage, welche Rolle Professionelle im Erziehungsbereich gegenüber diesen Kindern einnehmen können, um ihren Bedürfnissen Rechnung zu tragen.

Termin, Ort, Anmeldung sowie weitere Infos

Ordre/s d’enseignement : C1, C2-C4, ES/EST, EDIFF
Public cible : In allen Luxemburger Schulen tätiges Lehrpersonal, Educateurs/trices gradué.e.s, Schulpsycholog_innen, Heilpädagog_innen und weitere in diesen Schulen tätige Professionelle wie auch sonstige Interessierte innerhalb und außerhalb des Erziehungssystems

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ifen – Transgeschlechtlichkeit in der Kindheit

Transgeschlechtlichkeit im (Klein-)Kindesalter ist noch immer ein weitgehend unbekanntes Thema und führt daher häufig zu Unsicherheiten im Umgang mit Kindern und ihren Eltern bzw. anderen Erziehungsberechtigen, unabhängig davon, ob das Kind das Zuweisungsgeschlecht für sich annimmt oder nicht.

Die auf Unkenntnis basierenden Unsicherheiten beziehen sich u.a. auf erste Zeichen einer möglichen Transgeschlechtlichkeit, das Alter des Auftretens, wie auch darauf, worin die Bedürfnisse dieser Kinder bestehen. Zusammenhänge mit kulturellen Geschlechternormen und Stereotypen werden diskutiert. Ferner geht es darum, wie auf Fragen und Ängste von Eltern der anderen Kinder geantwortet bzw. wie auf Verunsicherungen dieser Kinder reagiert werden kann.

Im Konkreten geht es u.a. um Ein- bzw. Umschulung, Coming-out oder nicht, ggf. wann, Herangehensweisen von Eltern bzw. Professionellen (normalisierend, abwartend, vermeidend, bestätigend), Umgang bei ersten Zeichen von Bullying, erste Fragen bezüglich der Pubertät und interkollegialer Austausch mit paraschulischen Institutionen wie Foyers, Maison Relais, Sport- und anderen Vereinen.

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt in der Erarbeitung von Umgangsweisen anhand praktischer Beispiele, die den Bedürfnissen der Kinder Rechnung tragen.

Termin, Ort, Anmeldung sowie weitere Infos

Ordre/s d’enseignement : ES/EST, EDIFF
Public cible : in Sekundar- und Sonderschulen tätiges Lehrpersonal, Educateurs/trices gradué.e.s, Schulpsycholog_innen und weitere in diesen Schulen tätige Professionelle

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CPOS – Kollegialer Erfahrungsaustausch über die Geschlechtervielfalt in der Schule

CPOS, SPOS‐Personal und LehrerInnen sehen sich immer mehr einer sichtbaren Geschlechtervielfalt bei Schülerinnen, Eltern oder Schulpersonal gegenübergestellt, ohne für diesen Umgang ausgebildet worden zu sein. Neben den Kenntnissen, die beim CPOS im Rahmen der Weiterbildung erworben werden können, bestehen Herausforderungen oftmals darin, wie mit einem Menschen idealerweise umzugehen sei, der nicht den derzeit vorherrschenden binären Geschlechternormen entspricht.

Ansprache des Menschen, Verwendung von Pronomen, Dokumentation, Umgang mit Unsicherheiten und Widerständen in der Begleitung, Ängste und Unsicherheiten können somit in einem geschützten Rahmen angesprochen werden.

Alle weiteren Informationen zu dierser Fortbildung finden Sie hier, Seite 39

Zielgruppe : SPOS / CPOS Mitarbeiter und LehrerInnen welche geschlechtsvariante Jugendliche begleiten

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trans*Kinder und -Jugendliche – Herausforderungen im schulischen Umfeld

am 8. Mai 2017, 19.00 Uhr
im Queeren Zentrum in der Oetinger-Villa
Kranichsteiner Str. 81, 64289 Darmstadt.

Was erwartet Sie an diesem Abend?

Kinder entdecken ihre Geschlechtsidentität in der Regel im Kindergartenalter. Obwohl es hierbei häufig zu Phasen des Ausprobierens kommt, stellt sich in der Regel schnell Klarheit ein. Die meisten Kinder können sich gut mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren und betrachten es als integralen Bestandteil ihrer Persönlichkeit. Was aber, wenn Kinder und Jugendliche irgendwann feststellen, dass sie mit der erfolgten Zuweisung nicht leben können?

Der Informationsabend legt den Schwerpunkt auf die besonderen Herausforderungen, die trans*Kinder und –Jugendliche im schulischen Umfeld zu bewältigen haben. Er richtet sich an alle, die junge Menschen auf ihrem Weg durch die Schule begleiten. Dies können Lehrkräfte und andere pädagogische Kräfte aus dem schulischen Bereich, Eltern, aber auch Personen aus dem Bereich der Schulverwaltung oder der pädagogischen Nachmittagsbetreuung sein.

Die Referenten Dr. Erik Schneider und Tom Schaaf bringen umfassende Erfahrung zu diesem Themenbereich mit. Dr. Erik Schneider ist Psychiater und Psychotherapeut und arbeitet seit vielen Jahren mit Eltern von Kindern, die das Zuweisungsgeschlecht nicht für sich annehmen, sowie seit Ende 2016 bei der Schulberatung von Trans-Kinder-Netz e.V. Sein Augenmerk gilt dabei insbesondere der Wahrung von Kinder- und anderen Menschenrechten in Erziehung, Medizin und Recht. Tom Schaaf kennt die Herausforderungen des trans*Wegs sowohl aus der Elternperspektive als auch aus der eigenen Biographie. Er hat außerdem ein Lehramtsstudium sowie verschiedene Zusatzausbildungen im pädagogischen und therapeutischen Bereich absolviert und verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Schüler*innen mit besonderen Bedürfnissen.

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Blog Topics → Transgender
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2016

Trans‘

Back me up ! Rights of Trans children under the Convention on the Rights of the Child ( PDF )

Les enfants et les jeunes trans‘ sont particulièrement vulnérables à des violations de leurs droits à plusieurs niveaux : discriminations et violences, notamment à l’école, barrières à la reconnaissance juridique de leur identité de genre, obstacles dans l’accès à des soins de santé spécifiques, suicidalité élevée. Deux constats-clés sont soulignés dans le apport : d’une part, „socially transitioned trans children have notably lower rates of internalizing mental health issues in comparison to trans children who do not live in accordance with their gender identity. Therefore, State Parties must make provisions to integrate and recognize trans children in society to prevent potential mental and physical health problems“ (p. 17). En d’autres termes, les enfants et les jeunes trans‘ vont mieux quand ils peuvent vivre conformément à leur identité de genre. D’autre part, „Arguing that children under a certain age are generally too young to be aware of their gender identity is a position which ignores the ‘best interest principle guaranteed in art. 3 CRC and the children’s ‘right to be heard’, guaranteed in art. 12 para.1 CRC. Moreover, recent studies have shown that trans children are just as aware of their gender identity as cis-children.“ (p. 15). Cela signifie que le droit à l’autodétermination des enfants trans‘ implique d’être à leur écoute et de les prendre au sérieux même à un très jeune âge.

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Blog Topics → Transgender
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ifen – Einführungsseminar Geschlechterdiversität in Luxemburg

Junge – Mädchen – oder? Allen Kindern wird spätestens bei der Geburt ein binäres Geschlecht, entweder weiblich oder männlich, zugewiesen. Bei Zeichen von Intergeschlechtlichkeit während der Schwangerschaft erhalten die Eltern nicht selten die Empfehlung zur Abtreibung. Zudem wird angenommen, dass Kinder das ärztlich festgelegte Geschlecht für sich annehmen und sich gemäß dieser Zuweisung geschlechtlich verorten.

Allerdings gibt es einerseits jene, deren körperliche Merkmale keine (eindeutige) Zuordnung gemäß der beiden Standardgeschlechter weiblich/männlich erlauben, und andererseits jene, deren Zuweisungsgeschlecht von ihrer geschlechtlichen Selbstwahrnehmung abweicht. Sie – beide, d.h. inter- und transgeschlechtliche Kinder – stören unsere Vorstellungen geschlechtlicher Binarität des Menschen, den daraus resultierenden Geschlechternormen, die oftmals unerkannt als Basis für Geschlechterstereotypen dienen.

Ein Blick über Zeit- und Ländergrenzen hinweg vermag aufzuzeigen, dass die Vorstellung von Geschlecht nicht stabil war und auch heute noch nicht ist, sondern einer Variabilität unterliegt und somit kulturellen Einflüssen ausgesetzt ist. Seit einigen Jahren werden Fragen rund um Inter- und Transgeschlechtlichkeit auch in Luxemburg verstärkt aufgegriffen. Das hat dazu geführt, dass die Themen auch in die Schulen gelangt sind und zumindest transgeschlechtliche Kinder und Jugendliche immer häufiger sichtbar werden.

Ihre Sichtbarkeit führt zu Fragen nach ihrer Lebenssituation, ihren Bedürfnissen, ihrer Vulnerabilität und Herausforderungen, wie auch danach, wer sie überhaupt sind. Demgegenüber steht das Tabu des Themas Intergeschlechtlichkeit, das sich in der nahezu vollständigen Unsichtbarkeit dieser Kinder widerspiegelt. Ihre Vulnerabilität, die iatrogenen körperlichen Verletzungen und seelischen Verwundungen wie auch Ausschlussverfahrungen werden ebenfalls dargelegt.

Es werden Begriffe, ihre Definitionen und zugrunde liegende Konzepte vorgestellt sowie medizinische Sichtweisen kritisch beleuchtet und hinterfragt.

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