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Menschenrechte auch für Trans‘ Personen

Menschenrechte stehen jedem zu. Doch immer noch werden diese Intersex und Trans‘ Personen von ihrem Staat verweigert. Deshalb müssen wir handeln.

Geschlechternormen in Schule und KiTa

Eltern wie auch Professionelle in KiTas und (Grund)Schulen erleben immer häufiger Kinder mit falschem Zuweisungsgeschlecht. Lieb gewonnene Gewissheiten geschlechtlicher Zuordnungen – insbesondere die Erwachsener – werden oftmals durch diese Kinder, aber auch durch künstlich geschaffene Begriffe wie Geschlechtsidentitätsstörung, Geschlechtsdysphorie, Transidentität, Transsexualität, Transgender gestört. Daraus ergeben sich Fragen wie „So jung, können sie das schon sicher wissen?“, „Ist das nicht eine Phase, die vorübergeht?“, „Liegt da nicht eine Störung vor?“, „Wie soll ich das anderen Kindern oder deren Eltern erklären?“. Dabei bezeichnen sich die Kinder selbst zumeist als Mädchen oder Jungen; mal als Mädchen, mal als Junge; oder auch gar nicht. Die meisten Begrifflichkeiten über Mädchen und Junge hinaus sind ihnen, wie den anderen Kindern auch, eher fremd.

Bei der Veranstaltung geht es um Fragen, Erkenntnisse, Wissen und Erfahrungen von Familien und Professionellen im Zusammenhang mit den Herausforderungen der Lebenswelten der Kinder: Zweifel, Ängste, Vorwürfe, Anschuldigungen, Stigmatisierung, Ausschlüsse, bürokratische Hürden, psychisches Leid und gesellschaftliche Akzeptanz. Antworten und Informationen geben Dr. Erik Schneider, Psychiater/Psychotherapeut und Schulberater bei Trans-Kinder-Netz e.V., ein Elternteil der Elternvertretung des Vereins, Josephin M., Mutter eines Grundschulkindes und ihre Tochter, die von Erfahrungen in Schule und verschiedenen Sozialbezügen berichten werden sowie Anne Scheschonk, Filmemacherin.

Die die gemeinsame Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Halle (Saale) und des Vereins Trans-Kinder-Netz e.V. richtet sich an Pädagog_innen, (Schul)Sozialarbeiter_innen, Studierende, Psycholog_innen, Personen in der Kinder- und Jugendhilfe und Sozialen Arbeit, Politiker_innen sowie alle Wissbegierige und Interessierte.

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Geschlechternormen in Schule und KiTa – Und die Kinder?

Geschlechternormen in Schule und KiTa – Und die Kinder?
Dokumentarfilm „Mädchenseele“, Vortrag und Podiumsdiskussion
Wann: Freitag, den 02. März 2018 – 17:30 – 20:30 Uhr
Wo: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Hallischer Saal (Burse zur Tulpe), Universitätsring 5, 06108 Halle

Eltern wie auch Professionelle in KiTas und (Grund)Schulen erleben immer häufiger Kinder mit falschem Zuweisungsgeschlecht. Lieb gewonnene Gewissheiten geschlechtlicher Zuordnungen – insbesondere die Erwachsener – werden oftmals durch diese Kinder, aber auch durch künstlich geschaffene Begriffe wie Geschlechtsidentitätsstörung, Geschlechtsdysphorie, Transidentität, Transsexualität, Transgender gestört. Daraus ergeben sich Fragen wie „So jung, können sie das schon sicher wissen?“, „Ist das nicht eine Phase, die vorübergeht?“, „Liegt da nicht eine Störung vor?“, „Wie soll ich das anderen Kindern oder deren Eltern erklären?“. Dabei bezeichnen sich die Kinder selbst zumeist als Mädchen oder Jungen; mal als Mädchen, mal als Junge; oder auch gar nicht. Die meisten Begrifflichkeiten über Mädchen und Junge hinaus sind ihnen, wie den anderen Kindern auch, eher fremd.

Bei der Veranstaltung geht es um Fragen, Erkenntnisse, Wissen und Erfahrungen von Familien und Professionellen im Zusammenhang mit den Herausforderungen der Lebenswelten der Kinder: Zweifel, Ängste, Vorwürfe, Anschuldigungen, Stigmatisierung, Ausschlüsse, bürokratische Hürden, psychisches Leid und gesellschaftliche Akzeptanz. Antworten und Informationen geben Dr. Erik Schneider, Psychiater/Psychotherapeut und Schulberater bei Trans-Kinder-Netz e.V., ein Elternteil der Elternvertretung des Vereins, Josephin M., Mutter eines Grundschulkindes und ihre Tochter, die von Erfahrungen in Schule und verschiedenen Sozialbezügen berichten werden sowie Anne Scheschonk, Filmemacherin.

Die die gemeinsame Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Halle (Saale) und des Vereins Trans-Kinder-Netz e.V.

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IFEN-Fortbildung : Seele der Mädchen, normenfrei und unabhängig? (Code : B2-b-86)

Seele der Mädchen, normenfrei und unabhängig? (Code : B2-b-86)
Eine IFEN-Fortbildung, die für alle anderen Interessierten offen ist

Für die 7-jährige Nori ist es ganz klar: Sie ist ein Mädchen, weil sie eine Mädchenseele hat. Doch ihr Körper ist der eines Jungen…

Vor fünf Jahren fängt alles an. Jeder Tag wird zum Kampf zwischen Mutter und Sohn um scheinbar Banales: die Farben von Hosen und Shirts sind nicht mehr egal, schon bald mag er nur noch Röcke und Kleider anziehen, in den kurzen Haare trägt er Spangen. Die Nachbarn tuscheln. Er ist erst drei, da erzählt der Junge seiner Mutter Josephin von seinem Lieblingstraum: ein Zauberer macht ihn auch unten herum zu einem „echten“ Mädchen. Für Josephin geht an diesem Tag etwas zu Ende. Ihr wird endgültig klar, dass es ihren Sohn nicht gibt, ihn nie gab und doch ein Kind da ist. Dass sie, wenn sie dieses Kind zufrieden aufwachsen sehen will, ungeahnte Wege beschreiten muss.

Der Dokumentarfilm „Mädchenseele“ porträtiert Nori und schildert den Konflikt einer Mutter, ihrer Tochter ein glückliches Leben außerhalb der Norm zu ermöglichen. Ein Film über das Mädchensein. Diese Filmbeschreibung der Regisseurin lässt sich auch in Luxemburg auf viele Mädchen übertragen, die sich täglich in Crèches, Vor- und Grundschulen des Landes aufhalten. Oftmals wissen die Eltern Bescheid, allerdings nicht, wie sie reagieren sollen, meist bemerken Professionelle in den Einrichtungen diese Kinder und sind ratlos, wie sie mit ihnen umgehen sollen. In Ausbildung und Studium wurde kein Wissen vermittelt,

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Seele der Mädchen – IFEN-Fortbildung (Code : B2-b-86)

Seele der Mädchen, normenfrei und unabhängig? (Code : B2-b-86)
Eine IFEN-Fortbildung, die für alle anderen Interessierten offen ist

Für die 7-jährige Nori ist es ganz klar: Sie ist ein Mädchen, weil sie eine Mädchenseele hat. Doch ihr Körper ist der eines Jungen…

Vor fünf Jahren fängt alles an. Jeder Tag wird zum Kampf zwischen Mutter und Sohn um scheinbar Banales: die Farben von Hosen und Shirts sind nicht mehr egal, schon bald mag er nur noch Röcke und Kleider anziehen, in den kurzen Haare trägt er Spangen. Die Nachbarn tuscheln. Er ist erst drei, da erzählt der Junge seiner Mutter Josephin von seinem Lieblingstraum: ein Zauberer macht ihn auch unten herum zu einem „echten“ Mädchen. Für Josephin geht an diesem Tag etwas zu Ende. Ihr wird endgültig klar, dass es ihren Sohn nicht gibt, ihn nie gab und doch ein Kind da ist. Dass sie, wenn sie dieses Kind zufrieden aufwachsen sehen will, ungeahnte Wege beschreiten muss.

Der Dokumentarfilm „Mädchenseele“ porträtiert Nori und schildert den Konflikt einer Mutter, ihrer Tochter ein glückliches Leben außerhalb der Norm zu ermöglichen. Ein Film über das Mädchensein. Diese Filmbeschreibung der Regisseurin lässt sich auch in Luxemburg auf viele Mädchen übertragen, die sich täglich in Crèches, Vor- und Grundschulen des Landes aufhalten. Oftmals wissen die Eltern Bescheid, allerdings nicht, wie sie reagieren sollen, meist bemerken Professionelle in den Einrichtungen diese Kinder und sind ratlos, wie sie mit ihnen umgehen sollen. In Ausbildung und Studium wurde kein Wissen vermittelt,

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Seele der Mädchen 2018

Seele der Mädchen, normenfrei und unabhängig? (Code : B2-b-86)
Eine IFEN-Fortbildung, die für alle anderen Interessierten offen ist
Kontext / Contexte

Für die 7-jährige Nori ist es ganz klar: Sie ist ein Mädchen, weil sie eine Mädchenseele hat. Doch ihr Körper ist der eines Jungen…

Vor fünf Jahren fängt alles an. Jeder Tag wird zum Kampf zwischen Mutter und Sohn um scheinbar Banales: die Farben von Hosen und Shirts sind nicht mehr egal, schon bald mag er nur noch Röcke und Kleider anziehen, in den kurzen Haare trägt er Spangen. Die Nachbarn tuscheln. Er ist erst drei, da erzählt der Junge seiner Mutter Josephin von seinem Lieblingstraum: ein Zauberer macht ihn auch unten herum zu einem „echten“ Mädchen. Für Josephin geht an diesem Tag etwas zu Ende. Ihr wird endgültig klar, dass es ihren Sohn nicht gibt, ihn nie gab und doch ein Kind da ist. Dass sie, wenn sie dieses Kind zufrieden aufwachsen sehen will, ungeahnte Wege beschreiten muss.

Der Dokumentarfilm „Mädchenseele“ porträtiert Nori und schildert den Konflikt einer Mutter, ihrer Tochter ein glückliches Leben außerhalb der Norm zu ermöglichen. Ein Film über das Mädchensein. Diese Filmbeschreibung der Regisseurin lässt sich auch in Luxemburg auf viele Mädchen übertragen, die sich täglich in Crèches, Vor- und Grundschulen des Landes aufhalten. Oftmals wissen die Eltern Bescheid, allerdings nicht, wie sie reagieren sollen, meist bemerken Professionelle in den Einrichtungen diese Kinder und sind ratlos, wie sie mit ihnen umgehen sollen. In Ausbildung und Studium wurde kein Wissen vermittelt,

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CPOS – Kollegialer Erfahrungsaustausch über die Geschlechtervielfalt in der Schule

CPOS, SPOS‐Personal und LehrerInnen sehen sich immer mehr einer sichtbaren Geschlechtervielfalt bei Schülerinnen, Eltern oder Schulpersonal gegenübergestellt, ohne für diesen Umgang ausgebildet worden zu sein. Neben den Kenntnissen, die beim CPOS im Rahmen der Weiterbildung erworben werden können, bestehen Herausforderungen oftmals darin, wie mit einem Menschen idealerweise umzugehen sei, der nicht den derzeit vorherrschenden binären Geschlechternormen entspricht.

Ansprache des Menschen, Verwendung von Pronomen, Dokumentation, Umgang mit Unsicherheiten und Widerständen in der Begleitung, Ängste und Unsicherheiten können somit in einem geschützten Rahmen angesprochen werden.

Alle weiteren Informationen zu dierser Fortbildung finden Sie hier, Seite 39

Zielgruppe : SPOS / CPOS Mitarbeiter und LehrerInnen welche geschlechtsvariante Jugendliche begleiten

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ifen – Diversität-en in der Schule – Geschlecht und andere Menschlichkeiten

Kinder und Jugendliche, die sich durch bestimmte Merkmale ihres Seins von Gleichaltrigen unterscheiden, begegnen häufig Unverständnis, oftmals basierend auf Unkenntnis. Sie erfahren nicht selten Ablehnung, Ausgrenzung und Bullying. Sie machen vielfache verbale und oder körperliche Gewalterfahrungen, manchmal bereits in der Kindheit.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um personeneigene Merkmale, z.B. um die Hautfarbe, um eine körperliche Variabilität, die von anderen als „Handicap“ benannt wird, oder um eine geschlechtliche Selbstwahrnehmung handelt, von der das Zuweisungsgeschlecht abweicht. Ihnen ist gemeinsam, dass sie nicht den gängigen Normvorstellungen entsprechen, von jenen scheinbar der Norm Entsprechenden als „anders“ wahrgenommen werden und daher einen anderen Umgang erfahren.

Aber nicht nur Kinder, die sich als „normal“ erleben, fühlen sich von Menschen mit den erwähnten Merkmalen herausgefordert; dies gilt auch für in der Schule tätige Professionelle. Ihnen fehlen oftmals Wissen um spezifische Bedürfnisse sowie auch Instrumente, um erste Zeichen von Unverständnis, Unsicherheit und Ablehnung bei den anderen Kindern und Jugendlichen zu erkennen.

Termin, Ort, Anmeldung sowie weitere Infos

Ordre/s d’enseignement : ES/EST, EDIFF
Public cible : In Sekundar- und Sonderschulen tätiges Lehrpersonal, Educateurs/-trices gradué.e.s, Schulpsycholog_innen und weitere in diesen Schulen tätige Professionelle.

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ifen – Transgeschlechtlichkeit in der Adoleszenz

Dank Medien und gesellschaftlicher Entwicklungen erkennen immer mehr Jugendliche, dass sie nicht allein sind mit der Tatsache, dass ihr Zuweisungsgeschlecht für sie nicht passt. Einige von ihnen verorten sich im Rahmen des binären Geschlechtersystems bei dem sog. Gegengeschlecht, andere verorten sich nicht-binär oder gar nicht. Manche wollen etwas in ihrem Leben verändern, z.B. die soziale Geschlechtsrolle umstellen, manche möchten ihren Körper verändern, wieder andere erleben die Pubertät als derart unerträglich, dass sie diese zu unterdrücken suchen.

Über diese oftmals komplexen Fragestellungen und Prozesse hinaus gibt es den Schulalltag mit seinen Erfordernissen, Lehrer_innenschaft und Schulkamerad_innen, die den genannten Veränderungen sehr unterschiedlich gegenüber stehen. Gleiches gilt für Familie und Freundeskreis. Manche erfahren Unterstützung und Zuspruch, andere treffen auf Unverständnis, Ignoranz und Ablehnung, bis hin zu Bullying und sozialer Ausgrenzung, die zu hohen Belastungen führen können. Damit sind nicht selten Schulabwesenheit, schlechte Schulleistungen, drohender Schulabbruch sowie die Entwicklung psychischer Beschwerden bis hin zu Suizidalität verbunden.

Allen gemeinsam ist die Suche nach eigenen Lösungen und Alliierten, die sie auf dem Weg unterstützen. In diesem Prozess spielen Professionelle in der Schule eine wesentliche Rolle und tragen daher ein hohes Maß an Verantwortung. Um dieser gerecht werden zu können, bieten die Veranstaltenden an, Basiskenntnisse zu vermitteln und stellen konkrete Lösungsansätze vor.

Termin, Ort, Anmeldung sowie weitere Infos

Ordre/s d’enseignement : ES/EST, EDIFF
Public cible : in Sekundar- und Sonderschulen tätiges Lehrpersonal, Educateurs/trices gradué.e.s,

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CPOS – Die Geschlechtervielfalt in Luxemburger Schulen

Das Thema „Geschlechtervielfalt“ ruft  zusammen mit anderen Begrifflichkeiten wie „Transsexualität“, „Transidentität“, „Travestie“, „Geschlechtsdysphorie“ etc. bei Eltern wie Professionellen oftmals Verunsicherung und Unbehagen aus, basierend auf vermeintlicher Un‐ und/oder Teilkenntnis des komplexen Themenbereiches.

Im Umgang mit geschlechtsvarianten Menschen kann es zu Verwirrung kommen bspw. bei der Verwendung von Vornamen und Pronomen. Meist wird die „ideale“ Reaktion gesucht und die Frage nach „normalem“ Verhalten und Sein gestellt. Die Suche nach der vermeintlich richtigen Antwort ist eng mit den kulturellen Geschlechtsnormen, aber auch mit Kenntnissen über die Vielfältigkeit des menschlichen Geschlechtes verknüpft , die teilweise in Verbindung mit Rechtsfragen stehen können.

Im konkreten Umgang mit geschlechtsvarianten Menschen lassen sich zwei grundsätzliche Ansätze voneinander unterscheiden, die „normalisierende“ und die „akzeptierende“ Herangehensweise. Beide werden vorgestellt und im Lichte kontroverser Argumente unter dem Erfahrungshintergrund der Teilnehmenden kritisch diskutiert.

Im weiteren Verlauf geht es um die Sensibilisierung für die Folgen von Bullying durch Peers einerseits, und die Folgen durch unterschiedliche Herangehensweisen Professioneller andererseits. Dabei werden die Notwendigkeit wie auch die Möglichkeiten konsequenten Eingreifens bei Diskriminierung aufgezeigt.

Alle weiteren Informationen zu dierser Fortbildung finden Sie hier, Seite 23

Zielgruppe : Psychologen, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen der SPOS und des CPOS und LehrerInnen

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ifen – Intersex und Schule – Brechen eines Tabus

In Luxemburg gibt es keine Intersex-Menschen, die sich öffentlich äußern. Auch fehlen offizielle Zahlen zu Geburten von Intersex-Kindern sowie zur medizinischen Praxis.

Dieses nahezu absolute Tabu führt zu einer praktisch vollständigen Unsichtbarkeit von Intersex-Menschen und ihren Familien im öffentlichen Raum. Auch im Erziehungssystem und im Lehrstoff sind Intersex-Kinder kaum sichtbar. Sofern Intersex im Biologieunterricht überhaupt angesprochen wird, dann als Fehlbildung mit Krankheitswert.

In der Praxis bedeutet dies, dass Lehrende vermeintlich nichts mit Intersex-Kindern zu tun haben. Bei einem Vorkommen von 1 bis 2 im Rahmen von medizinischen Untersuchungen „auffälligen“ Intersex-Kindern auf 1000 ist jedoch davon auszugehen, dass auch Luxemburg keine Intersex-freie Zone ist.

Da Kinder mit Intersex-Variationen aufgrund traumatischer Erfahrungen nicht zuletzt durch die medizinische Praxis oft Verhaltensauffälligkeiten und eine erhöhte Suizidalität zeigen, stellt sich die Frage, welche Rolle Professionelle im Erziehungsbereich gegenüber diesen Kindern einnehmen können, um ihren Bedürfnissen Rechnung zu tragen.

Termin, Ort, Anmeldung sowie weitere Infos

Ordre/s d’enseignement : C1, C2-C4, ES/EST, EDIFF
Public cible : In allen Luxemburger Schulen tätiges Lehrpersonal, Educateurs/trices gradué.e.s, Schulpsycholog_innen, Heilpädagog_innen und weitere in diesen Schulen tätige Professionelle wie auch sonstige Interessierte innerhalb und außerhalb des Erziehungssystems

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