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Events die von ITGL oder mit Hilfe von ITGL organisiert werden

Seele der Mädchen – IFEN-Fortbildung (Code : B2-b-86)

Seele der Mädchen, normenfrei und unabhängig? (Code : B2-b-86)
Eine IFEN-Fortbildung, die für alle anderen Interessierten offen ist

Für die 7-jährige Nori ist es ganz klar: Sie ist ein Mädchen, weil sie eine Mädchenseele hat. Doch ihr Körper ist der eines Jungen…

Vor fünf Jahren fängt alles an. Jeder Tag wird zum Kampf zwischen Mutter und Sohn um scheinbar Banales: die Farben von Hosen und Shirts sind nicht mehr egal, schon bald mag er nur noch Röcke und Kleider anziehen, in den kurzen Haare trägt er Spangen. Die Nachbarn tuscheln. Er ist erst drei, da erzählt der Junge seiner Mutter Josephin von seinem Lieblingstraum: ein Zauberer macht ihn auch unten herum zu einem „echten“ Mädchen. Für Josephin geht an diesem Tag etwas zu Ende. Ihr wird endgültig klar, dass es ihren Sohn nicht gibt, ihn nie gab und doch ein Kind da ist. Dass sie, wenn sie dieses Kind zufrieden aufwachsen sehen will, ungeahnte Wege beschreiten muss.

Der Dokumentarfilm „Mädchenseele“ porträtiert Nori und schildert den Konflikt einer Mutter, ihrer Tochter ein glückliches Leben außerhalb der Norm zu ermöglichen. Ein Film über das Mädchensein. Diese Filmbeschreibung der Regisseurin lässt sich auch in Luxemburg auf viele Mädchen übertragen, die sich täglich in Crèches, Vor- und Grundschulen des Landes aufhalten. Oftmals wissen die Eltern Bescheid, allerdings nicht, wie sie reagieren sollen, meist bemerken Professionelle in den Einrichtungen diese Kinder und sind ratlos, wie sie mit ihnen umgehen sollen. In Ausbildung und Studium wurde kein Wissen vermittelt,

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Seele der Mädchen 2018

Seele der Mädchen, normenfrei und unabhängig? (Code : B2-b-86)
Eine IFEN-Fortbildung, die für alle anderen Interessierten offen ist
Kontext / Contexte

Für die 7-jährige Nori ist es ganz klar: Sie ist ein Mädchen, weil sie eine Mädchenseele hat. Doch ihr Körper ist der eines Jungen…

Vor fünf Jahren fängt alles an. Jeder Tag wird zum Kampf zwischen Mutter und Sohn um scheinbar Banales: die Farben von Hosen und Shirts sind nicht mehr egal, schon bald mag er nur noch Röcke und Kleider anziehen, in den kurzen Haare trägt er Spangen. Die Nachbarn tuscheln. Er ist erst drei, da erzählt der Junge seiner Mutter Josephin von seinem Lieblingstraum: ein Zauberer macht ihn auch unten herum zu einem „echten“ Mädchen. Für Josephin geht an diesem Tag etwas zu Ende. Ihr wird endgültig klar, dass es ihren Sohn nicht gibt, ihn nie gab und doch ein Kind da ist. Dass sie, wenn sie dieses Kind zufrieden aufwachsen sehen will, ungeahnte Wege beschreiten muss.

Der Dokumentarfilm „Mädchenseele“ porträtiert Nori und schildert den Konflikt einer Mutter, ihrer Tochter ein glückliches Leben außerhalb der Norm zu ermöglichen. Ein Film über das Mädchensein. Diese Filmbeschreibung der Regisseurin lässt sich auch in Luxemburg auf viele Mädchen übertragen, die sich täglich in Crèches, Vor- und Grundschulen des Landes aufhalten. Oftmals wissen die Eltern Bescheid, allerdings nicht, wie sie reagieren sollen, meist bemerken Professionelle in den Einrichtungen diese Kinder und sind ratlos, wie sie mit ihnen umgehen sollen. In Ausbildung und Studium wurde kein Wissen vermittelt,

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IFEN-Fortbildung : „Intersex und Schule in Luxemburg“ (Code B2-b-84)

Drei Termine, drei Orte :

Gruppe A : Donnerstag, den 1. Februar 2018, 13:30-17:30, ARTIKUSS, Soleuvre
Gruppe B : Freitag, den 2.  Februar 2018, 17:00-21:00, eduPôle Walferdange
Gruppe C : Samstag, den 3. Februar 2018, 9:00-13:00, Lycée Classique de Diekirch (*)

Anmeldung für Schulpersonal über die Webseite des IFEN : https://ssl.education.lu/ifen/descriptionformation?idFormation=194905

Die Veranstaltung ist für alle anderen Interessierten ebenfalls offen.

(*) Anmeldung  wegen begrenzter Platzzahl in Diekirch erbeten unter : tgluxembourg@gmail.com.

Weiterbildner/-in

Daniela Truffer, Formateurin, Organisation Zwischengeschlecht.org
Markus Bauer, Formateur, Organisation Zwischengeschlecht.org
Heinz-Jürgen Voss, Prof., Formateur, Professur für Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung

In Kooperation mit dem IFEN ( Institut de Formation de l’Education Nationale ) und dem CET ( Centre pour l’égalité de traitement ).

In Luxemburg gibt es auch nach der Intersex-Tagung am 21./22. März 2017 in der Abbaye de Neumünster ( http://itgl.lu/events/journees-intersexes-2017/ ) keine Intersex-Menschen, die sich öffentlich äußern. Weiterhin fehlen offizielle Zahlen zu Geburten von Intersex-Kindern sowie zur medizinischen Praxis. Nur ein Zeitungsartikel belegt die Anwendung medizinischer Maßnahmen ohne Einwilligung von Intersex-Kindern. Dieses nahezu absolute Tabu hält die praktisch vollständige Unsichtbarkeit von Intersex-Menschen und ihren Familien im öffentlichen Raum aufrecht. Auch im Erziehungssystem und im Lehrstoff sind Intersex-Kinder weiterhin kaum sichtbar. Sofern Intersex im Biologieunterricht überhaupt angesprochen wird,

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Intersex und Schule in Luxemburg 2018

Intersex und Schule in Luxemburg ( Code B2-b-84 )
Eine IFEN-Fortbildung, die für alle anderen Interessierten offen ist

Kontext / Contexte

In Luxemburg gibt es auch nach der Intersex-Tagung am 21./22. März 2017 in der Abbaye de Neumünster keine Intersex-Menschen, die sich öffentlich äußern. Weiterhin fehlen offizielle Zahlen zu Geburten von Intersex-Kindern sowie zur medizinischen Praxis. Nur ein Zeitungsartikel belegt die Anwendung medizinischer Maßnahmen ohne Einwilligung von Intersex-Kindern. Dieses nahezu absolute Tabu hält die praktisch vollständige Unsichtbarkeit von Intersex-Menschen und ihren Familien im öffentlichen Raum aufrecht. Auch im Erziehungssystem und im Lehrstoff sind Intersex-Kinder weiterhin kaum sichtbar. Sofern Intersex im Biologieunterricht überhaupt angesprochen wird, dann als Fehlbildung mit Krankheitswert. In der Praxis bedeutet dies, dass Lehrende vermeintlich nichts mit Intersex-Kindern zu tun haben. Bei einem Vorkommen von 1 bis 2 im Rahmen von medizinischen Untersuchungen „auffälligen“ Intersex-Kindern auf 1000 ist jedoch davon auszugehen, dass auch Luxemburg keine Intersex-freie Zone ist. Da Kinder mit Intersex-Variationen aufgrund traumatischer Erfahrungen nicht zuletzt durch die medizinische Praxis oft Verhaltensauffälligkeiten und eine erhöhte Suizidalität zeigen, stellt sich die Frage, welche Rolle Professionelle im Erziehungsbereich gegenüber diesen Kindern einnehmen können, um ihren Bedürfnissen Rechnung zu tragen.

Zielsetzung / Objectifs

Vermittlung von Kenntnissen über die körperliche Geschlechtsentwicklung, die häufigsten Intersex-Variationen und die gängige medizinische Praxis. Gegenüberstellung der medizinischen Betrachtungsweise, der Lebensrealität von Intersex-Kindern und Eltern sowie aktueller Stellungnahmen von UN-Menschenrechtsausschüssen. Davon ausgehend Klärung der Bedürfnisse des Schulpersonals betreffend sinnvolle Aufnahme des Themas in den Schulunterricht und zum Umgang mit Intersex-Kindern/Jugendlichen und ihren Familien.

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Journées Intersexes 2017

Journées Intersexes 2017
Sous le patronnage de / Unter der Schirmherrschaft von
Madame la Ministre de la Santé Lydia Mutsch
Avec le soutien de / Mit Unterstützung von
Monsieur le Commissaire aux Droits de l’Homme du Conseil de l’Europe, Nils Muižnieks
Institut de Formation de l’Education Nationale – Ombuds-Comité fir d’Rechter vum Kand
Centre pour l’égalité de traitement – Commission consultative des Droits de l’Homme
Centre Culturel de Rencontre Abbaye de Neumünster
Festival de Cinéma Douarnenez
Les journées intersexes.
Santé, Education et Droits humains
ont eu lieu les 20 et 21 mars 2017

Introduction

Les Journées Intersexes : Santé, Education et Droits humains visent à dépasser le tabou pesant sur l’existence des personnes intersexuées, qui sont des personnes nées avec des variations des caractéristiques sexuées, certaines tenant à la fois du féminin et du masculin, ou bien n‘étant pas entièrement l’un ou l’autre, ou bien encore n‘étant ni l’un ni l’autre. Les caractéristiques sexuées et les corps des personnes intersexes sont des variations saines et naturelles des sexes humains. Selon certaines estimations ( * ), jusqu’à 1,7 % des êtres humains présenteraient des variations du développement sexué.

Il en résulte que près de 9.800 personnes seraient concernées au Luxembourg, pour une population de 576 000 habitant.e.xs. Appliqué aux 6.115 naissances enregistrées au Luxembourg en 2015 s’agissant des personnes résidentes, ce pourcentage donnerait 104 naissances.

Les variations des caractéristiques sexuées peuvent devenir visibles à différents moments de la vie : en période prénatale,

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Trakine – Aktionstage Gesellschaft_Macht_Geschlecht – Bielefeld

2012 begann TRAKINE als Elterninitiative, um anderen Eltern von trans*Kindern und trans*Jugendlichen samt deren Angehörigen – natürlich auch den Kindern und Jugendlichen – Mut zu machen und vor allem mit Informationen und Rat zur Seite zu stehen. Wir sind ein internationaler Verein von Eltern und Familienangehörigen von minderjährigen trans*Kindern. Unseren Kindern ein glückliches Leben frei von Stigmatisierung und Ausgrenzung zu ermöglichen und ihnen das Gefühl zu geben, geliebt und unendlich wertvoll zu sein, ist unser Anliegen.“

Bei der Geburt erhält jeder Mensch auf Basis einer ärztlichen Bescheinigung, die sich zumeist an anatomischen Gegebenheiten orientiert und von der Zweigeschlechtlichkeit des Menschen ausgeht, ein binäres Geschlecht zugewiesen. Niemand kann jedoch voraussagen, ob der von der Zuweisung betroffene Mensch es für sich annimmt, sich damit identifiziert (also cisident wird) oder nicht (also transident). Daher sollten Betrachtungsweisen wie „Geburtsgeschlecht“, „biologisches“ Geschlecht, „Mädchen/Junge“ kritisch hinterfragt und derzeit eher von einem iatrogenen Geschlecht ausgegangen werden, das in einem anderen Lebensabschnitt durch den Menschen selbst bestätigt wird, oder nicht. Unabhängig von der Annahme oder Nicht-Annahme des Zuweisungsgeschlechtes gehen lebenslang wirksame Konsequenzen in nahezu allen Lebensbereichen einher. Der Erziehungsbereich, insbesondere die Schule, spielen dabei eine zentrale Rolle. Ihr Einfluss auf das Leben von Kindern und Jugendlichen sowie ihre Familien werden ebenso aufgegriffen wie ausgewählte Herausforderungen und Probleme bei Cis- und Transidentität aller Beteiligten in schulischen Zusammenhängen, seien es die der Minderjährigen und ihrer Familien, seien es jene der Professionellen. Zudem werden einige Wechselwirkungen sowie Lösungsansätze zur Sicherstellung des Kindeswohls in der Schule vorgestellt und diskutiert.

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Save the dates

  SAVE THE DATES 
Journées intersexes :
Santé, Education et Droits humains
Intersex – Tagung :
Gesundheit, Erziehung und Menschenrechte

ji-2017_point_exclatation_vert

Les 20 et 21 mars 2017
à l’Abbaye de Neumünster

28, rue Münster  L-2160 Luxembourg

Toutes les manifestations se dérouleront en présence et avec les témoignages de Daniela Truffer, experte par expérience, formatrice, membre fondatrice de l’ONG internationale StopIGM.org, Suisse
et de Kris Günther, expert par expérience, formateur, membre fondateur de l’Organisation Internationale des Intersexes OII-Europe, Belgique.

icone_cine_debatLundi 20 mars 2017
18h30 : Ciné-débat autour du film Intersexion
(VO Anglais, ST Français)

Un documentaire non conventionnel et très touchant sur la vie des personnes intersexes dans un monde masculin ou féminin, suivi d’un débat.

Entrée gratuite

Mardi 21 mars 2017
9h – 12h : Intersexes, santé et protection des droits – briser le tabou

Le but de la matinée est d’une part d’informer les professionnel.le.xs de la santé, du domaine social, de l’enfance et des droits de l’enfant sur la situation des personnes intersexuées, de fournir des comparaisons avec d’autres pays et, d’autre part d’élaborer pour le Luxembourg des lignes directrices pour les professions de santé garantissant le respect de l’intégrité physique des enfants et adultes intersexué.e.xs conformément aux recommandations internationales.

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Dissidences Intersexes 2015

„Dissidences Intersexes 2015“ se compose de deux manifestations, la Résidence Intersexe Internationale ( 22-29 juin 2015 ) et le Forum Intersexe Européen ( 29 et 30 juin 2015 ).

Présentation | Définitions | Message| Forum Intersexe Européen | Résidence Intersexes Internationale

Présentation

Il est capital que toutes les initiatives visant à modifier, corriger et mettre en place des politiques nationales de santé, scolaires, sociales à partir de la reconnaissance des Intersexes soient effectuées avec les Intersexes !

Ce Forum international s’inscrivait dans les réflexions et luttes LGBTI, dans les politiques d’Egalité, dans le champ des Droits humains et dans les mobilisations féministes à travers le monde.

Il s’adressait, en Bretagne et en France, à tous les acteurs politiques ( élus, parlementaires, ministres ), aux acteurs de la santé ( comités d’éthique, psychologues et psychiatres, médecins et chirurgiens, endocrinologues, gynécologues, pédiatres, éducateurs, PMI, centres de la petite enfance … ), de l’éducation ( enseignant.e.s, psychologues scolaires, médecins scolaires, infirmières/infirmiers … ), aux groupes de patients, aux parents d’enfants intersexes et aux associations de la société civile agissant sur les questions LGBTI, féministes, d’égalité des droits.

Après des années de plaidoyer, de lobbying, de manifestations, d’alertes, de mobilisations, de recherches et de publications effectués et portés par les personnes intersexes et leurs alliés partout dans le monde,

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International Congress 2012

En collaboration avec
Université du Luxembourg – Abbaye de Neumünster – Ministère de la Santé

Internationaler wissenschaflticher Kongress
 Geschlechternormativität und Effekte für Kindheit und Adoleszenz
 Von Montag dem 24. bis Samstag dem 29. September 2012 in Luxemburg

Programm im PDF-Format ) ( Einschreibeformular ) ( Workshops ) ( Kongress-Plakat)

Kontext

Geschlechternormen beeinflussen uns lebenslang und das bereits von vor der Geburt an. Geschlechternormen spiegeln sich u.a. im Verhalten wie auch in der Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen wider und werden ab der Kindheit meist durch Eltern/Familie, Schule und Peer-Groups (Gruppen Gleichaltriger) vermittelt. Kindern wird immer noch geschlechterrollentypisches Verhalten nahe gebracht. Jene, die nicht das gewünschte Verhalten zeigen, werden oft zu ihrem „Wohl“ korrigiert bzw. sanktioniert, wobei dieses „Wohl“ häufig als von anderen bestimmt zu verstehen ist. Als Grund für die Vermittlung traditioneller Geschlechternormen wird vor allem seitens der Eltern oftmals Angst angeführt, dass ein Kind, das sich nicht den Geschlechternormen entsprechend verhält, gesellschaftlich ausgeschlossen bzw. diskriminiert wird. So fungieren Eltern und andere Erziehende gleichzeitig als Stabilisierende eines Systems von Ausschluss und Diskriminierung, solange sie Gendernormen nicht in Frage stellen, jedoch mit Korrektur und Sanktionen auf von den Geschlechternormen abweichendes Verhalten reagieren. Dabei stellt sich die Frage, inwiefern diese Normen einen notwendigen bzw. angemessenen Rahmen für die Erziehung von Kindern darstellen und welche Effekte Geschlechternormen auf die „Mädchen“, die „Jungen“, die „anderen“ haben.

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