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Geschlechternormen in Schule und KiTa – Und die Kinder?

Geschlechternormen in Schule und KiTa – Und die Kinder?
Dokumentarfilm „Mädchenseele“, Vortrag und Podiumsdiskussion
Wann: Freitag, den 02. März 2018 – 17:30 – 20:30 Uhr
Wo: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Hallischer Saal (Burse zur Tulpe), Universitätsring 5, 06108 Halle

Eltern wie auch Professionelle in KiTas und (Grund)Schulen erleben immer häufiger Kinder mit falschem Zuweisungsgeschlecht. Lieb gewonnene Gewissheiten geschlechtlicher Zuordnungen – insbesondere die Erwachsener – werden oftmals durch diese Kinder, aber auch durch künstlich geschaffene Begriffe wie Geschlechtsidentitätsstörung, Geschlechtsdysphorie, Transidentität, Transsexualität, Transgender gestört. Daraus ergeben sich Fragen wie „So jung, können sie das schon sicher wissen?“, „Ist das nicht eine Phase, die vorübergeht?“, „Liegt da nicht eine Störung vor?“, „Wie soll ich das anderen Kindern oder deren Eltern erklären?“. Dabei bezeichnen sich die Kinder selbst zumeist als Mädchen oder Jungen; mal als Mädchen, mal als Junge; oder auch gar nicht. Die meisten Begrifflichkeiten über Mädchen und Junge hinaus sind ihnen, wie den anderen Kindern auch, eher fremd.

Bei der Veranstaltung geht es um Fragen, Erkenntnisse, Wissen und Erfahrungen von Familien und Professionellen im Zusammenhang mit den Herausforderungen der Lebenswelten der Kinder: Zweifel, Ängste, Vorwürfe, Anschuldigungen, Stigmatisierung, Ausschlüsse, bürokratische Hürden, psychisches Leid und gesellschaftliche Akzeptanz. Antworten und Informationen geben Dr. Erik Schneider, Psychiater/Psychotherapeut und Schulberater bei Trans-Kinder-Netz e.V., ein Elternteil der Elternvertretung des Vereins, Josephin M., Mutter eines Grundschulkindes und ihre Tochter, die von Erfahrungen in Schule und verschiedenen Sozialbezügen berichten werden sowie Anne Scheschonk, Filmemacherin.

Die die gemeinsame Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Halle (Saale) und des Vereins Trans-Kinder-Netz e.V.

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Seele der Mädchen – IFEN-Fortbildung (Code : B2-b-86)

Seele der Mädchen, normenfrei und unabhängig? (Code : B2-b-86)
Eine IFEN-Fortbildung, die für alle anderen Interessierten offen ist

Für die 7-jährige Nori ist es ganz klar: Sie ist ein Mädchen, weil sie eine Mädchenseele hat. Doch ihr Körper ist der eines Jungen…

Vor fünf Jahren fängt alles an. Jeder Tag wird zum Kampf zwischen Mutter und Sohn um scheinbar Banales: die Farben von Hosen und Shirts sind nicht mehr egal, schon bald mag er nur noch Röcke und Kleider anziehen, in den kurzen Haare trägt er Spangen. Die Nachbarn tuscheln. Er ist erst drei, da erzählt der Junge seiner Mutter Josephin von seinem Lieblingstraum: ein Zauberer macht ihn auch unten herum zu einem „echten“ Mädchen. Für Josephin geht an diesem Tag etwas zu Ende. Ihr wird endgültig klar, dass es ihren Sohn nicht gibt, ihn nie gab und doch ein Kind da ist. Dass sie, wenn sie dieses Kind zufrieden aufwachsen sehen will, ungeahnte Wege beschreiten muss.

Der Dokumentarfilm „Mädchenseele“ porträtiert Nori und schildert den Konflikt einer Mutter, ihrer Tochter ein glückliches Leben außerhalb der Norm zu ermöglichen. Ein Film über das Mädchensein. Diese Filmbeschreibung der Regisseurin lässt sich auch in Luxemburg auf viele Mädchen übertragen, die sich täglich in Crèches, Vor- und Grundschulen des Landes aufhalten. Oftmals wissen die Eltern Bescheid, allerdings nicht, wie sie reagieren sollen, meist bemerken Professionelle in den Einrichtungen diese Kinder und sind ratlos, wie sie mit ihnen umgehen sollen. In Ausbildung und Studium wurde kein Wissen vermittelt,

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IFEN-Fortbildung : „Intersex und Schule in Luxemburg“ (Code B2-b-84)

Drei Termine, drei Orte :

Gruppe A : Donnerstag, den 1. Februar 2018, 13:30-17:30, ARTIKUSS, Soleuvre
Gruppe B : Freitag, den 2.  Februar 2018, 17:00-21:00, eduPôle Walferdange
Gruppe C : Samstag, den 3. Februar 2018, 9:00-13:00, Lycée Classique de Diekirch (*)

Anmeldung für Schulpersonal über die Webseite des IFEN : https://ssl.education.lu/ifen/descriptionformation?idFormation=194905

Die Veranstaltung ist für alle anderen Interessierten ebenfalls offen.

(*) Anmeldung  wegen begrenzter Platzzahl in Diekirch erbeten unter : tgluxembourg@gmail.com.

Weiterbildner/-in

Daniela Truffer, Formateurin, Organisation Zwischengeschlecht.org
Markus Bauer, Formateur, Organisation Zwischengeschlecht.org
Heinz-Jürgen Voss, Prof., Formateur, Professur für Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung

In Kooperation mit dem IFEN ( Institut de Formation de l’Education Nationale ) und dem CET ( Centre pour l’égalité de traitement ).

In Luxemburg gibt es auch nach der Intersex-Tagung am 21./22. März 2017 in der Abbaye de Neumünster ( http://itgl.lu/events/journees-intersexes-2017/ ) keine Intersex-Menschen, die sich öffentlich äußern. Weiterhin fehlen offizielle Zahlen zu Geburten von Intersex-Kindern sowie zur medizinischen Praxis. Nur ein Zeitungsartikel belegt die Anwendung medizinischer Maßnahmen ohne Einwilligung von Intersex-Kindern. Dieses nahezu absolute Tabu hält die praktisch vollständige Unsichtbarkeit von Intersex-Menschen und ihren Familien im öffentlichen Raum aufrecht. Auch im Erziehungssystem und im Lehrstoff sind Intersex-Kinder weiterhin kaum sichtbar. Sofern Intersex im Biologieunterricht überhaupt angesprochen wird,

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Die Vielfalt der Kindheit(en) und die Rechte der Kinder in der Gegenwart

Die Vielfalt der Kindheit(en) und die Rechte der Kinder in der Gegenwart – Praxisfragen und Forschung im internationalen Kontext

Kindheit(en) sind heute vielfältig. Kinderrechte sind der Kompass, um die Verschiedenheit von Kindheiten zu begreifen. Die Realität des gemeinsamen Aufwachsens aller Kinder in unserer Gesellschaft erfordert es, soziale Praktiken, Organisation und Gesetzgebung wie auch Mittelverteilung, Wissen und Fachsprachen von Disziplinen und Professionen in Bezug zu Forschung und Wissenschaft immer wieder neu zu verorten. Die Tagung des Studiengangs Bildung, Erziehung und Kindheit/Childhood Studies der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD) gibt Einblicke in Praxisfragen und Forschung im internationalen Kontext.

Konferenz am 13.05.2017, 9-17h in der Evangelischen Hochschule Darmstadt, Zweifalltorweg 12, 64293 Darmstadt.
Anmeldung bitte bis 10. April 2017: per E-Mail an folgende Adresse: tagung-kinderrechte@eh-darmstadt.de

Flyer mit Programm und Info

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trans*Kinder und -Jugendliche – Herausforderungen im schulischen Umfeld

am 8. Mai 2017, 19.00 Uhr
im Queeren Zentrum in der Oetinger-Villa
Kranichsteiner Str. 81, 64289 Darmstadt.

Was erwartet Sie an diesem Abend?

Kinder entdecken ihre Geschlechtsidentität in der Regel im Kindergartenalter. Obwohl es hierbei häufig zu Phasen des Ausprobierens kommt, stellt sich in der Regel schnell Klarheit ein. Die meisten Kinder können sich gut mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren und betrachten es als integralen Bestandteil ihrer Persönlichkeit. Was aber, wenn Kinder und Jugendliche irgendwann feststellen, dass sie mit der erfolgten Zuweisung nicht leben können?

Der Informationsabend legt den Schwerpunkt auf die besonderen Herausforderungen, die trans*Kinder und –Jugendliche im schulischen Umfeld zu bewältigen haben. Er richtet sich an alle, die junge Menschen auf ihrem Weg durch die Schule begleiten. Dies können Lehrkräfte und andere pädagogische Kräfte aus dem schulischen Bereich, Eltern, aber auch Personen aus dem Bereich der Schulverwaltung oder der pädagogischen Nachmittagsbetreuung sein.

Die Referenten Dr. Erik Schneider und Tom Schaaf bringen umfassende Erfahrung zu diesem Themenbereich mit. Dr. Erik Schneider ist Psychiater und Psychotherapeut und arbeitet seit vielen Jahren mit Eltern von Kindern, die das Zuweisungsgeschlecht nicht für sich annehmen, sowie seit Ende 2016 bei der Schulberatung von Trans-Kinder-Netz e.V. Sein Augenmerk gilt dabei insbesondere der Wahrung von Kinder- und anderen Menschenrechten in Erziehung, Medizin und Recht. Tom Schaaf kennt die Herausforderungen des trans*Wegs sowohl aus der Elternperspektive als auch aus der eigenen Biographie. Er hat außerdem ein Lehramtsstudium sowie verschiedene Zusatzausbildungen im pädagogischen und therapeutischen Bereich absolviert und verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Schüler*innen mit besonderen Bedürfnissen.

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Trakine – Aktionstage Gesellschaft_Macht_Geschlecht – Bielefeld

2012 begann TRAKINE als Elterninitiative, um anderen Eltern von trans*Kindern und trans*Jugendlichen samt deren Angehörigen – natürlich auch den Kindern und Jugendlichen – Mut zu machen und vor allem mit Informationen und Rat zur Seite zu stehen. Wir sind ein internationaler Verein von Eltern und Familienangehörigen von minderjährigen trans*Kindern. Unseren Kindern ein glückliches Leben frei von Stigmatisierung und Ausgrenzung zu ermöglichen und ihnen das Gefühl zu geben, geliebt und unendlich wertvoll zu sein, ist unser Anliegen.“

Bei der Geburt erhält jeder Mensch auf Basis einer ärztlichen Bescheinigung, die sich zumeist an anatomischen Gegebenheiten orientiert und von der Zweigeschlechtlichkeit des Menschen ausgeht, ein binäres Geschlecht zugewiesen. Niemand kann jedoch voraussagen, ob der von der Zuweisung betroffene Mensch es für sich annimmt, sich damit identifiziert (also cisident wird) oder nicht (also transident). Daher sollten Betrachtungsweisen wie „Geburtsgeschlecht“, „biologisches“ Geschlecht, „Mädchen/Junge“ kritisch hinterfragt und derzeit eher von einem iatrogenen Geschlecht ausgegangen werden, das in einem anderen Lebensabschnitt durch den Menschen selbst bestätigt wird, oder nicht. Unabhängig von der Annahme oder Nicht-Annahme des Zuweisungsgeschlechtes gehen lebenslang wirksame Konsequenzen in nahezu allen Lebensbereichen einher. Der Erziehungsbereich, insbesondere die Schule, spielen dabei eine zentrale Rolle. Ihr Einfluss auf das Leben von Kindern und Jugendlichen sowie ihre Familien werden ebenso aufgegriffen wie ausgewählte Herausforderungen und Probleme bei Cis- und Transidentität aller Beteiligten in schulischen Zusammenhängen, seien es die der Minderjährigen und ihrer Familien, seien es jene der Professionellen. Zudem werden einige Wechselwirkungen sowie Lösungsansätze zur Sicherstellung des Kindeswohls in der Schule vorgestellt und diskutiert.

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Geschlecht im Spannungsfeld von Medizin und Recht – Eine Frage der Kultur?

Geschlecht im Spannungsfeld von Medizin und Recht – Eine Frage der Kultur?
Veranstaltungsreihe „Biologie – Kultur – Recht: Perspektiven auf Geschlecht“ an der Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Dieser Einführungsvortrag zur Geschlechterdiversität zeigt einerseits medizinische Perspektiven zu kulturellen Mechanismen auf wie u.a. der Geschlechtszuweisung und deren Änderung, ihre Einbettung darin und hinterfragt diese andererseits durch Einbindung inner- sowie außermedizinischer Betrachtungsweisen. Damit soll Studierenden der Rechts- und Kulturwissenschaften ein kritischer Blick auf jenes Fachgebiet eröffnet werden, das den Anspruch erhebt, das Geschlecht eines Menschen erkennen und diesbezüglich zwischen Gesundheit und Krankheit unterscheiden zu können, jedoch in jüngster verstärkt in den Verdacht geraten ist, durch seine Maßnahmen und Prozeduren, insbesondere durch Psycho- / Pathologisierung ohne wissenschaftlich belegten Krankheitsnachweis, seine Klientel altersunabhängig eher zu schädigen, als zu dessen Gesundheit beizutragen.

Die Einschreibung eines binär verfassten Geschlechtes als „weiblich“ oder „männlich“ in die Geburtsurkunde auf Basis einer medizinischen Festlegung, stellt einen der grundlegendsten kulturellen Prozeduren der Neuzeit dar. Die Existenz von Menschen, deren körperliche Geschlechtsmerkmale nicht einem der beiden genannten Standardgeschlechtern entsprechen, weist jedoch auf die fehlende Validität dieser Prozeduren hin. Ihr Geschlecht wird von sog. Fachleuten häufig als „uneindeutig“ bezeichnet, obwohl sie über eindeutige Geschlechtsmerkmale verfügen – ihre eigenen. In früheren Rechtsauffassungen (mittelalterliches Kanonisches Recht, Bayerischer Codex Maximilianeus 1756, Preußisches Allgemeines Landrecht 1794, Bürgerliches Gesetzbuch für das Königreich Sachsen 1863) wurde bereits diesem Umstand Rechnung getragen, indem diesen Menschen die Möglichkeit gegeben wurde, sich selbst dem „weiblichen“ oder „männlichen“ Geschlecht zuzuordnen. Diese Möglichkeit wurde mit Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ab 1900 entfernt.

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Communiqué de presse : Journée du souvenir trans’

Communiqué de presse : Journée du souvenir trans’

Luxembourg, le 20 novembre 2016

La Journée du souvenir trans’, commémorée le 20 novembre, vise à préserver la mémoire des personnes assassinées en raison de la transphobie et entend attirer l’attention sur les violences et les discriminations vécues par les personnes trans’, enfants et adultes.

Dans ce contexte, le projet de loi annoncé par le ministère de la Justice sur la simplification des conditions de modification du sexe à l’état civil des personnes trans‘ est très attendu. L’enjeu est une meilleure acceptation et une meilleure intégration sociale des personnes trans’.

La procédure actuelle est judiciaire, donc longue et coûteuse, et inutilement médicalisée. D’une part, un diagnostic psychiatrique est requis alors que le transsexualisme ne sera plus considéré comme une maladie mentale dans la prochaine édition de la Classification internationale des maladies de l’Organisation mondiale de la Santé. D’autre part, des traitements médicaux restent requis, même si depuis un revirement de jurisprudence du tribunal d’arrondissement de Luxembourg intervenu le 1er juin 2016, la jurisprudence n’exige plus de chirurgies et de traitements hormonaux stérilisants.

Cependant, il est nécessaire d’aller plus loin pour mettre en œuvre la résolution 2048 (2015) du Conseil de l’Europe sur « La discrimination à l’encontre des personnes transgenres en Europe », axée sur le droit à l’auto-détermination.

Le gouvernement a annoncé son intention de mettre en place une procédure administrative, qui serait plus adaptée que l’actuelle procédure judiciaire.

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Geschlecht in der Medizin – Kampf um Wissen und Macht

Der Kampf um Wissen und Macht.

Was ist das Geschlecht eines Menschen? Wer weiß es, wer legt es fest und nach welchen Kriterien? Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erklärte in der Sache Goodwin 2002, dass heute nicht mehr von rein biologischen Kriterien ausgegangen werden kann. 2003 hat der Gerichtshof das Recht auf die Selbstbestimmung der Geschlechtsidentität festgelegt, die er als wesentlicher Teil des Rechts auf Selbstbestimmung betrachtet ( siehe Van Kück gegen Deutschland ).

Dennoch wird noch heute den meisten Kindern bei der Geburt ein Geschlecht in Abhängigkeit der Morphologie jener Strukturen, die als sog. Geschlechtsmerkmale benannt werden, ein Geschlecht zugewiesen. Ausgenommen davon sind in Deutschland seit 2013 zumindest jene, die ärztlicher Einschätzung zufolge nicht „eindeutig“ einem der beiden Standardgeschlechter „weiblich“ oder „männlich“ zugewiesen werden können. Ihr Geschlechtseintrag bleibt in der Geburtsurkunde leer. Bei allen anderen erfolgt die Zuweisung in eines der beiden binär und als konträr zueinander verfassten Standardgeschlechter, obwohl niemand voraussagen kann, wie sich ein Mensch einmal basierend auf der Eigenwahrnehmung geschlechtlich verorten wird. Die geschlechtliche Selbstverortung kann, muss jedoch nicht, gemäß der kulturell verankerten Geschlechternormen erfolgen, sie kann, muss jedoch nicht, binär verfasst sein. Ob und welche Rolle hierbei unterschiedliche körperliche Verfasstheiten spielen, ist bisher unklar. U.a. Chromosomen und Genitalien werden wiederholt auch seitens der Medizin als Begründung herangezogen, die Rolle von Hormonen ist bis heute nicht geklärt. In neuerer Zeit gehen manche davon aus, dass das Geschlecht „zwischen den Ohren sitzt“. In Frankreich erhielt 2015 eine erwachsene Intersexperson in erster Instanz das Geschlechtsmerkmal „neutral“ zugestanden,

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Gebuer am falschen Kierper – Transgender sinn zu Lëtzebuerg

Gebuer am falschen Kierper – Transgender sinn zu Lëtzebuerg – Kanner, Jugendlecher a Famillen

Transgender, also Menschen, die nicht den derzeit geltenden Geschlechternormen entsprechen, hat es immer gegeben, und es gibt sie heute noch. Somit sind sie mitten unter uns als Kolleg_innen, Kund_innen, mit unseren Kindern, in Kindergärten, Schulen, auf den Spielplätzen – kurz überall. Manchmal glauben wir, sie erkennen zu können, oftmals täuschen wir uns jedoch.

Wie stellt sich das Leben aus ihrer Sicht dar? Als Mitbürger_in der Stadt Luxemburg? Als Schulkind? Als Nachbar_in? Was sind ihre Fragen, ihre Bedürfnisse, ihre Probleme? Welche Probleme lassen sich durch ein menschliches Miteinander, durch einen professionellen Umgang vermeiden oder lösen? Wie sieht ein ethischer Umgang mit Menschen aus, die die Normen der Zweigeschlechtlichkeit überschreiten bzw. diesen nicht entsprechen? Wie sind Diskriminierungen zu verhindern, zu erkennen und wie ist ihnen zu begegnen? Wie kann Inklusion erfolgreich durchgeführt werden?

Diese und andere Fragen können bei der Fortbildung zum Thema Geschlechterdiversität gestellt und mögliche Lösungen gesucht und diskutiert werden. Der Respekt vor der geschlechtlichen Selbstbestimmung stellt einen zentralen Aspekt der Fortbildung dar.

Das komplette Program, sowie Angaben zu Ort und Zeit finden Sie hier.

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