In Luxemburg gibt es keine Intersex-Menschen, die sich öffentlich äußern. Auch fehlen offizielle Zahlen zu Geburten von Intersex-Kindern sowie zur medizinischen Praxis. Dieses nahezu absolute Tabu führt zu einer praktisch vollständigen Unsichtbarkeit von Intersex-Menschen und ihren Familien im öffentlichen Raum. Auch im Erziehungssystem und im Lehrstoff sind Intersex-Kinder kaum sichtbar. Sofern Intersex im Biologieunterricht überhaupt angesprochen wird, dann als Fehlbildung mit Krankheitswert. In der Praxis bedeutet dies, dass Lehrende vermeintlich nichts mit Intersex-Kindern zu tun haben. Bei einem Vorkommen von…
Mehr erfahren »Das Thema "Geschlechtervielfalt" ruft zusammen mit anderen Begrifflichkeiten wie "Transsexualität", "Transidentität", "Travestie", "Geschlechtsdysphorie" etc. bei Eltern wie Professionellen oftmals Verunsicherung und Unbehagen aus, basierend auf vermeintlicher Un‐ und/oder Teilkenntnis des komplexen Themenbereiches. Im Umgang mit geschlechtsvarianten Menschen kann es zu Verwirrung kommen bspw. bei der Verwendung von Vornamen und Pronomen. Meist wird die „ideale“ Reaktion gesucht und die Frage nach „normalem“ Verhalten und Sein gestellt. Die Suche nach der vermeintlich richtigen Antwort ist eng mit den kulturellen Geschlechtsnormen, aber auch…
Mehr erfahren »Dank Medien und gesellschaftlicher Entwicklungen erkennen immer mehr Jugendliche, dass sie nicht allein sind mit der Tatsache, dass ihr Zuweisungsgeschlecht für sie nicht passt. Einige von ihnen verorten sich im Rahmen des binären Geschlechtersystems bei dem sog. Gegengeschlecht, andere verorten sich nicht-binär oder gar nicht. Manche wollen etwas in ihrem Leben verändern, z.B. die soziale Geschlechtsrolle umstellen, manche möchten ihren Körper verändern, wieder andere erleben die Pubertät als derart unerträglich, dass sie diese zu unterdrücken suchen. Über diese oftmals komplexen…
Mehr erfahren »Kinder und Jugendliche, die sich durch bestimmte Merkmale ihres Seins von Gleichaltrigen unterscheiden, begegnen häufig Unverständnis, oftmals basierend auf Unkenntnis. Sie erfahren nicht selten Ablehnung, Ausgrenzung und Bullying. Sie machen vielfache verbale und oder körperliche Gewalterfahrungen, manchmal bereits in der Kindheit. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um personeneigene Merkmale, z.B. um die Hautfarbe, um eine körperliche Variabilität, die von anderen als „Handicap“ benannt wird, oder um eine geschlechtliche Selbstwahrnehmung handelt, von der das Zuweisungsgeschlecht abweicht. Ihnen ist…
Mehr erfahren »CPOS, SPOS‐Personal und LehrerInnen sehen sich immer mehr einer sichtbaren Geschlechtervielfalt bei Schülerinnen, Eltern oder Schulpersonal gegenübergestellt, ohne für diesen Umgang ausgebildet worden zu sein. Neben den Kenntnissen, die beim CPOS im Rahmen der Weiterbildung erworben werden können, bestehen Herausforderungen oftmals darin, wie mit einem Menschen idealerweise umzugehen sei, der nicht den derzeit vorherrschenden binären Geschlechternormen entspricht. Ansprache des Menschen, Verwendung von Pronomen, Dokumentation, Umgang mit Unsicherheiten und Widerständen in der Begleitung, Ängste und Unsicherheiten können somit in einem geschützten…
Mehr erfahren »In Luxemburg gibt es auch nach der Intersex-Tagung am 21./22. März 2017 in der Abbaye de Neumünster (http://itgl.lu/events/journees-intersexes-2017/) keine Intersex-Menschen, die sich öffentlich äußern. Weiterhin fehlen offizielle Zahlen zu Geburten von Intersex-Kindern sowie zur medizinischen Praxis. Nur ein Zeitungsartikel belegt die Anwendung medizinischer Maßnahmen ohne Einwilligung von Intersex-Kindern. Dieses nahezu absolute Tabu hält die praktisch vollständige Unsichtbarkeit von Intersex-Menschen und ihren Familien im öffentlichen Raum aufrecht. Auch im Erziehungssystem und im Lehrstoff sind Intersex-Kinder weiterhin kaum sichtbar. Sofern Intersex im…
Mehr erfahren »In Luxemburg gibt es auch nach der Intersex-Tagung am 21./22. März 2017 in der Abbaye de Neumünster (http://itgl.lu/events/journees-intersexes-2017/) keine Intersex-Menschen, die sich öffentlich äußern. Weiterhin fehlen offizielle Zahlen zu Geburten von Intersex-Kindern sowie zur medizinischen Praxis. Nur ein Zeitungsartikel belegt die Anwendung medizinischer Maßnahmen ohne Einwilligung von Intersex-Kindern. Dieses nahezu absolute Tabu hält die praktisch vollständige Unsichtbarkeit von Intersex-Menschen und ihren Familien im öffentlichen Raum aufrecht. Auch im Erziehungssystem und im Lehrstoff sind Intersex-Kinder weiterhin kaum sichtbar. Sofern Intersex im…
Mehr erfahren »In Luxemburg gibt es auch nach der Intersex-Tagung am 21./22. März 2017 in der Abbaye de Neumünster (http://itgl.lu/events/journees-intersexes-2017/) keine Intersex-Menschen, die sich öffentlich äußern. Weiterhin fehlen offizielle Zahlen zu Geburten von Intersex-Kindern sowie zur medizinischen Praxis. Nur ein Zeitungsartikel belegt die Anwendung medizinischer Maßnahmen ohne Einwilligung von Intersex-Kindern. Dieses nahezu absolute Tabu hält die praktisch vollständige Unsichtbarkeit von Intersex-Menschen und ihren Familien im öffentlichen Raum aufrecht. Auch im Erziehungssystem und im Lehrstoff sind Intersex-Kinder weiterhin kaum sichtbar. Sofern Intersex im…
Mehr erfahren »Seele der Mädchen, normenfrei und unabhängig? (Code : B2-b-86) Eine IFEN-Fortbildung, die für alle anderen Interessierten offen ist Für die 7-jährige Nori ist es ganz klar: Sie ist ein Mädchen, weil sie eine Mädchenseele hat. Doch ihr Körper ist der eines Jungen… Vor fünf Jahren fängt alles an. Jeder Tag wird zum Kampf zwischen Mutter und Sohn um scheinbar Banales: die Farben von Hosen und Shirts sind nicht mehr egal, schon bald mag er nur noch Röcke und Kleider anziehen,…
Mehr erfahren »Eltern wie auch Professionelle in KiTas und (Grund)Schulen erleben immer häufiger Kinder mit falschem Zuweisungsgeschlecht. Lieb gewonnene Gewissheiten geschlechtlicher Zuordnungen – insbesondere die Erwachsener – werden oftmals durch diese Kinder, aber auch durch künstlich geschaffene Begriffe wie Geschlechtsidentitätsstörung, Geschlechtsdysphorie, Transidentität, Transsexualität, Transgender gestört. Daraus ergeben sich Fragen wie „So jung, können sie das schon sicher wissen?“, „Ist das nicht eine Phase, die vorübergeht?“, „Liegt da nicht eine Störung vor?“, „Wie soll ich das anderen Kindern oder deren Eltern erklären?“. Dabei…
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