Jahresarchive: 2017

IFEN-Fortbildung : „Intersex und Schule in Luxemburg“ (Code B2-b-84)

Drei Termine, drei Orte :

Gruppe A : Donnerstag, den 1. Februar 2018, 13:30-17:30, ARTIKUSS, Soleuvre
Gruppe B : Freitag, den 2.  Februar 2018, 17:00-21:00, eduPôle Walferdange
Gruppe C : Samstag, den 3. Februar 2018, 9:00-13:00, Lycée Classique de Diekirch (*)

Anmeldung für Schulpersonal über die Webseite des IFEN : https://ssl.education.lu/ifen/descriptionformation?idFormation=194905

Die Veranstaltung ist für alle anderen Interessierten ebenfalls offen.

(*) Anmeldung  wegen begrenzter Platzzahl in Diekirch erbeten unter : tgluxembourg@gmail.com.

Weiterbildner/-in

Daniela Truffer, Formateurin, Organisation Zwischengeschlecht.org
Markus Bauer, Formateur, Organisation Zwischengeschlecht.org
Heinz-Jürgen Voss, Prof., Formateur, Professur für Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung

In Kooperation mit dem IFEN ( Institut de Formation de l’Education Nationale ) und dem CET ( Centre pour l’égalité de traitement ).

In Luxemburg gibt es auch nach der Intersex-Tagung am 21./22. März 2017 in der Abbaye de Neumünster ( http://itgl.lu/events/journees-intersexes-2017/ ) keine Intersex-Menschen, die sich öffentlich äußern. Weiterhin fehlen offizielle Zahlen zu Geburten von Intersex-Kindern sowie zur medizinischen Praxis. Nur ein Zeitungsartikel belegt die Anwendung medizinischer Maßnahmen ohne Einwilligung von Intersex-Kindern. Dieses nahezu absolute Tabu hält die praktisch vollständige Unsichtbarkeit von Intersex-Menschen und ihren Familien im öffentlichen Raum aufrecht. Auch im Erziehungssystem und im Lehrstoff sind Intersex-Kinder weiterhin kaum sichtbar. Sofern Intersex im Biologieunterricht überhaupt angesprochen wird,

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Die Vielfalt der Kindheit(en) und die Rechte der Kinder in der Gegenwart

Die Vielfalt der Kindheit(en) und die Rechte der Kinder in der Gegenwart – Praxisfragen und Forschung im internationalen Kontext

Kindheit(en) sind heute vielfältig. Kinderrechte sind der Kompass, um die Verschiedenheit von Kindheiten zu begreifen. Die Realität des gemeinsamen Aufwachsens aller Kinder in unserer Gesellschaft erfordert es, soziale Praktiken, Organisation und Gesetzgebung wie auch Mittelverteilung, Wissen und Fachsprachen von Disziplinen und Professionen in Bezug zu Forschung und Wissenschaft immer wieder neu zu verorten. Die Tagung des Studiengangs Bildung, Erziehung und Kindheit/Childhood Studies der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD) gibt Einblicke in Praxisfragen und Forschung im internationalen Kontext.

Konferenz am 13.05.2017, 9-17h in der Evangelischen Hochschule Darmstadt, Zweifalltorweg 12, 64293 Darmstadt.
Anmeldung bitte bis 10. April 2017: per E-Mail an folgende Adresse: tagung-kinderrechte@eh-darmstadt.de

Flyer mit Programm und Info

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trans*Kinder und -Jugendliche – Herausforderungen im schulischen Umfeld

am 8. Mai 2017, 19.00 Uhr
im Queeren Zentrum in der Oetinger-Villa
Kranichsteiner Str. 81, 64289 Darmstadt.

Was erwartet Sie an diesem Abend?

Kinder entdecken ihre Geschlechtsidentität in der Regel im Kindergartenalter. Obwohl es hierbei häufig zu Phasen des Ausprobierens kommt, stellt sich in der Regel schnell Klarheit ein. Die meisten Kinder können sich gut mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren und betrachten es als integralen Bestandteil ihrer Persönlichkeit. Was aber, wenn Kinder und Jugendliche irgendwann feststellen, dass sie mit der erfolgten Zuweisung nicht leben können?

Der Informationsabend legt den Schwerpunkt auf die besonderen Herausforderungen, die trans*Kinder und –Jugendliche im schulischen Umfeld zu bewältigen haben. Er richtet sich an alle, die junge Menschen auf ihrem Weg durch die Schule begleiten. Dies können Lehrkräfte und andere pädagogische Kräfte aus dem schulischen Bereich, Eltern, aber auch Personen aus dem Bereich der Schulverwaltung oder der pädagogischen Nachmittagsbetreuung sein.

Die Referenten Dr. Erik Schneider und Tom Schaaf bringen umfassende Erfahrung zu diesem Themenbereich mit. Dr. Erik Schneider ist Psychiater und Psychotherapeut und arbeitet seit vielen Jahren mit Eltern von Kindern, die das Zuweisungsgeschlecht nicht für sich annehmen, sowie seit Ende 2016 bei der Schulberatung von Trans-Kinder-Netz e.V. Sein Augenmerk gilt dabei insbesondere der Wahrung von Kinder- und anderen Menschenrechten in Erziehung, Medizin und Recht. Tom Schaaf kennt die Herausforderungen des trans*Wegs sowohl aus der Elternperspektive als auch aus der eigenen Biographie. Er hat außerdem ein Lehramtsstudium sowie verschiedene Zusatzausbildungen im pädagogischen und therapeutischen Bereich absolviert und verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Schüler*innen mit besonderen Bedürfnissen.

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